Wolfgang Hinterndorfer

Wolfgang Hinterndorfer, jahrgang 1982, Mitarbeiter seit 2010, Bereich: Katastrophenhilfe/Sondereinsatzgruppe Technik

WIE BIST DU ZUM FREIWILLIGEN ENGAGEMENT GEKOMMEN?

Anfang 2010 bin ich über einen Freund zur Tafel in Kufstein gekommen, weil sie dort dringend junge Männer suchten, die als Fahrer mitarbeiten.

Zur gleichen Zeit suchte die Bezirksstelle, über die Plattform Team Österreich, Leute die auf den damals vorhandenen technischen Geräten eingeschult wurden, um im Ernstfall damit arbeiten zu können. Daraus entstand die Sondereinsatzgruppe Technik. Eine eigene Gruppe, deren Mittarbeiter speziell dafür da sind, um bei einem Großunfall oder im Katastrophenfall die benötigte Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben. (Zelte, Licht, Strom)

 

WAS HAT DICH ÜBERZEUGT ZU BLEIBEN?

Da ich immer schon Technik interessiert war und sich durch die Sondereinsatzgruppe Technik die Möglichkeit ergab mit nicht alltäglichen Sachen zu arbeiten und auch noch zu helfen, fiel mir die Entscheidung nicht schwer dabei zu bleiben. Auch die Möglichkeit einmal mit Blaulicht zu fahren erleichterte mir die Entscheidung. ;-)

Und jetzt wo ich seit Juli 2013 Kommandant der Sondereinsatzgruppe Technik bin, stellt sich die Frage ob ich bleibe ohnehin nicht mehr.

Außerdem warum soll man etwas aufgeben was immer noch Spaß macht?!

 

WAS WAR DEIN SPANNENDSTES ERLEBNIS ALS FREIWILLIGER HELFER?

Ja, da gibt es inzwischen so einige. Angefangen von den Großübungen in ganz Tirol, welche immer spannend und lehrreich sind, oder dem Flüchtlingseinsatz der letzten Monate, bis hin zum letzten Einsatz in Bad Aibling, wo es trotz des traurigen Anlasses beeindruckend war zu sehen, wie schnell und koordiniert auch grenzüberschreitend Einsatzorganisationen zusammen arbeiten.

 

WODURCH PROFITIERST DU AM MEISTEN DURCH DEIN ENGAGEMENT? WAS HAT ES DIR GEBRACHT?

Durch meine jetzige Position bekomme ich Einblick in Bereiche, wodurch ich Dinge heute anders sehe, als früher. Gebracht hat es mir einige tolle Erfahrungen, welche ich sonst nie gemacht hätte und auch einige neue Freunde.

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